Leider verstarb meine Mutter im Jahr 2020, und der Schmerz über ihren Verlust war überwältigend. Ich fühlte mich wie verloren in einem Meer aus Trauer, und es fiel mir schwer, ohne sie weiterzumachen. Doch selbst in den tiefsten Momenten meines Schmerzes wandte ich mich dem Journal zu. Das Schreiben wurde zu meinem Rettungsanker in dieser Zeit, es half mir, meine Emotionen zu ordnen und dem Verlust einen Sinn zu geben.
Obwohl mir das Journaling Trost spendete, hatte ich dennoch das Gefühl, dass niemand wirklich verstand, was ich durchmachte. Familie und Freunde schienen die Tiefe meines Schmerzes nicht erfassen zu können. Ich fühlte mich isoliert und allein in meiner Trauer, und es fiel mir schwer, einen Weg nach vorne zu finden.
Ich fühlte mich weniger allein
Durch das Schreiben konnte ich eine Verbindung zu meinen Gefühlen herstellen, die mir half, mich weniger allein zu fühlen. Die Erinnerungen an meine Mutter und die gemeinsamen Erlebnisse niederzuschreiben, half mir, die Trauer zu verarbeiten und in ihrem Verlust einen Frieden zu finden. Das Journal bot mir zudem Raum, meine Wut, meinen Frust und meine Traurigkeit auszudrücken, ohne Angst vor Missverständnissen oder Urteil.
Weitergegangen. Mit neuem Sinn. Für immer dankbar
Letztendlich half mir das Journaling, nach dem Tod meiner Mutter einen Sinn und eine Klarheit in meinem Leben zu finden. Es erlaubte mir, meine Gefühle auf gesunde Weise zu verarbeiten und wieder nach vorne zu blicken. Auch wenn der Schmerz über ihren Verlust nie ganz verschwinden wird, hat mir das Journaling eine Möglichkeit gegeben, mit den schwierigen Gefühlen der Trauer umzugehen, und dafür werde ich immer dankbar sein.
Der Status Quo
Inzwischen ist das Journaling zu einer täglichen Praxis geworden. Jeden Morgen freue ich mich auf die Zeit mit meinem Journal. Es ist ein Moment, um bei mir selbst einzuchecken, über den Vortag zu reflektieren und Absichten für den neuen Tag zu setzen. Es ist eine Art, mein mentales Wohlbefinden zu priorisieren.
Ich weiß, dass jeder Weg anders ist und Journaling nicht für jeden funktionieren muss. Doch für mich ist es ein kraftvolles Werkzeug geworden. Es gibt mir eine Orientierung, um durch die Herausforderungen des Lebens zu navigieren und wieder zu mir selbst zurückzufinden, wenn alles überfordernd wird. Wenn du dich verloren oder unsicher fühlst, wohin du dich wenden sollst, möchte ich dich ermutigen, das Journaling auszuprobieren. Vielleicht entdeckst du darin das fehlende Puzzlestück, nach dem du gesucht hast.